arguBlog

uwe-mantel.de

Sensation! Bill rät jetzt vom Internet Explorer ab

29. Januar 2005 um 16:31

Oder wie soll man die Heise-Meldung Bill Gates will das Internet sicherer machen sonst verstehen? Darin heißt es nämlich

Bill Gates wird am Montag in München zusammen mit SAP und weiteren Partnern eine großangelegte Gemeinschaftsinitiative unter dem Motto “Deutschland sicher im Netz” starten.

Und ganz ehrlich: Wenn er nicht lauthals ausgelacht werden will, dann muss er von seinem wandelnden Sicherheitsloch, das er liebevoll “Internet Explorer” nennt, wohl abraten…

Goppel

27. Januar 2005 um 15:35

Auch ärmeren Studenten ist es laut Bayerns Wissenschaftsminister Goppel zuzumuten, 500 Euro pro Semester zu berappen. Sein Tipp: sparen und Nachhilfestunden.

Die Chancengleichheit der Kommilitonen werde durch die Einführung von Studiengebühren nicht gefährdet, sagte Thomas Goppel (CSU) der Münchner ‘Abendzeitung’ vom Donnerstag. Die Betroffenen müssten lediglich ‘jeden Monat für 100 Euro auf etwas verzichten oder zwei Nachhilfestunden geben’.

Soweit der Focus. Nur damit jeder nochmal darüber nachdenkt, welche Partei er bei der nächsten Wahl ganz sicher nicht wählt.

Mozilla bei 27 Prozent auf spiegel.de

25. Januar 2005 um 16:38

The Browser you can trustGestern habe ich über die Log-Statistiken von heise.de geschrieben. Firefox hat dort den IE überholt. Das ganze war natürlich nicht sehr aussagekräftig, weil es sich um eine IT-News-Seite handelt, die nicht gerade repräsentiv ist. Ganz anders sieht es hingegen schon aus, wenn man die Statistiken von Spiegel Online nimmt. Dort erschien heute ein Artikel über den Firefox-Entwickler Blake Ross und darin wurden auch die Browser-Statistiken von Spiegel Online bekannt gegeben. Zitat:

Nach Erhebungen des Browser-Fachdienstes WebSideStory wurde der Firefox Anfang Januar von 4,6 Prozent aller Internet-Nutzer eingesetzt. Bis Mitte des Jahres wird ein Anstieg auf rund zehn Prozent für möglich gehalten. Der Marktanteil des Internet Explorers ist bereits von 95,5 Prozent im Juni 2004 auf 90,6 Prozent zurückgegangen. In Deutschland dürften diese Zahlen jedoch krass anders aussehen: Die Log-Statistiken von SPIEGEL ONLINE (beruhend auf über 200 Millionen Seitenaufrufen im Monat) sehen die Mozilla-Browser inzwischen bei rund 27 Prozent Marktanteil, der Internet Explorer ist derweil auf knapp 65 Prozent abgesackt.

Beeindruckend.

Firefox überholt Internet Explorer

24. Januar 2005 um 15:43

The Browser you can trustOkay okay, ich gebe zu: Die Serverstatistik einer IT-News-Seite wie heise.de ist nicht gerade repräsentativ für den Rest des Internets, aber bemerkenswert ist es allemal: Im aktuellen Bericht über den 20.000.000. Download von Firefox gibt heise auch wieder einmal einen Einblick in seine eigenen Statistiken - und im Januar überholt Firefox darin erstmals mit 33,5 Prozent den Internet Explorer 6.0x, der nur noch auf 33,2 Prozent kommt, als meistgenutzten Browser.

Nimmt man alle Gecko-Browser zusammen (also Mozilla, Firefox, Netscape und weniger verbreitete), dann führt der Hersteller Mozilla sowieso schon lange vor Microsoft - und das eindeutig mit 44,1 zu 36,3 Prozent.

Ach, wenn es doch auf allen Seite so aussähe wie bei heise, dann wär die Welt auch ein Stückchen besser ;-)

86,67 Euro pro Sekunde, 25 Cent im Jahr und 0,0004132 Prozent

20. Januar 2005 um 19:03

Was haben all diese Zahlen gemeinsam? Sie haben etwas mit Harald Schmidt zu tun ;-) Denn unsere Zeitungen haben derzeit offenbar so wenig zu berichten, dass genug Zeit bleibt, die neue Schmidt-Show im Ersten aus allen erdenklichen Sichtwinkeln heraus zu berechnen ;-)

So errechnete zum Beispiel die “Welt”, dass jeder Gebührenzahler 25 Cent pro Jahr für Schmidt berappen müsse - nicht wenig, aber wenn ich bedenke, was jeder im Jahr für Dinge wie Karl Moik und Carmen Nebel ausgibt - ein echtes Schnäppchen… Zudem ist die Show auch ein echter Wirtschaftsfaktor im gebeutelten Deutschland - sie trägt laut “Welt” nämlich mit 0,0004132 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Schlecht stehen übrigens die Chancen, Karten bei Schmidt zu ergattern: Er müsste, so die “Welt”, 5075 Jahre weitersenden, damit jeder Gebührenzahler einmal zum Zug kommen könnte. Wie gut, dass alle trotzdem genügend mit Schmidt versorgt sind, denn trotz seiner kreativen Pause wurde er schon im vergangenen Jahr 1953 Mal in den großen Zeitungen und Magazinen erwähnt.

Falls Harald Schmit wie zu seligen SAT.1-Zeiten vielleicht auch einmal wieder Minuten vermeintlich sinnlos verstreichen lässt, dann wissen wir dank der FAZ nun auch, was uns das eigentlich kostet: 86,67 Euro. Pro Sekunde wohlgemerkt.

Ob die gut angelegt sind? Naja, da waren sich die Medienkritiker heute nach der ersten Show nicht mehr ganz so sicher, nachdem sie sich ein Jahr lang bemüht haben, ihn zum Übermenschen hochzustilisieren… Jedenfalls fiel die Kritik von Spiegel Online, FAZ.net und sueddeutsche.de heute nicht gerade überschwänglich.

Nun ja, ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten und die besten Sprüche habe ich natürlich, zuverlässig wie ich bin, auch wieder auf meine Schmidt-Seite gestellt ;-)

Apropos Schmidt-Seite: www.schmidt.de verweist nach wie vor auf die Seite der alten Harald Schmidt Show. Und woran merkt man, dass man im Gestrüpp des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angekommen ist? Bei der ARD gibt’s gleich 2 Seiten - beide mit eher beschränktem Inhalt übrigens… Einmal vom Ersten und einmal vom WDR - wobei die vom WDR sogar einen Live-Stream anbietet und die besten Sprüche aus der letzten Sendung - aber die gibt’s ja auch bei mir ;-)

weiter »